Bibliographie

Übergänge
Der Komponist und Dirigent Johannes Kalitzke 

hrsg. von Stefan Drees und Frieder Reininghaus 
Pfau Verlag, 120 Seiten 

ISBN: 978-3-89727-420-4

 

Johannes Kalitzke (*1959) gehört als Komponist und Dirigent zu den prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Musiklebens. Dass seine Musik als die Summe der musikgeschichtlichen Erfahrung von der Ars nova bis heute bezeichnet werden kann, verdankt sich nicht zuletzt dieser Doppelfunktion. Darüber hinaus schöpft er aus einem breiten Fundus an philosophischen und literarischen Kenntnissen, die er - nicht nur in seinen Musiktheaterwerken - immer wieder dazu nutzt, seine Musik in einen aktuellen gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Diskurs zu stellen. Der vorliegende Band wirft Schlaglichter auf diesen perspektivenreichen, pluralistischen Geist und sein facettenreiches Œuvre.
Mit Texten von Josef Häusler, Johannes Kalitzke, Lothar Knessl, Hartmut Lück und Jens Schubbe, vier Zeichnungen von Heinz-Günter Prager sowie einem Grußwort von Gerhart Baum.

Oper ohne Worte?

Versuch einer Bestimmung von Standort und Selbstverständnis des heutigen Musiktheaters 


Ursula Benzing (Autor) 
Euregio Verlag, 377 Seiten 

ISBN-10: 393361743X

 

Was kann, will und ist die Oper heute? Untersuchung der Erwartungshaltungen von Opernbesuchern und die Frage an Opernschaffende und Kritiker nach der derzeitigen Situation der Oper. Die zentrale Frage des Buches ist: Hat die Zukunft eine Oper, hat die Oper eine Zukunft?Die Leitende Musikdramaturgin des Staatstheaters Kassel Ursula Benzing unternimmt hier eine Standortbestimmung des heutigen Musiktheaters und fragt nach den Erwartungshaltungen von Opernbesuchern, da sich die Oper auch in der Auseinandersetzung mit ihrem Publikum entwickelt. Vor allem aber erkundet Ursula Benzing, wie Opernschaffende und Kritiker die derzeitige Situation der Oper sehen. Dazu führte die Autorin eine Reihe von Experteninterviews u. a. mit Heiner Goebbels, Peter Ruzicka, Claus Guth, Johannes Kalitzke und Peter Rundel. Die zentrale Frage des Buches ist: Hat die Zukunft eine Oper, hat die Oper eine Zukunft?

Die Festspiele

Wirklichkeit Deutung Zukunft 

 

Michael Fischer (Herausgeber) 

Residenz Verlag, 184 Seiten 

ISBN: 9783701732951

 

FESTSPIELE: EIN STETS ZU ERNEUERNDES GESAMTKUNSTWERK 

Im gemeinsamen Erleben von Künstlern und Publikum während der Salzburger Festspiele rückt der Mensch ins Zentrum. Brennende Fragen 
werden alljährlich durch das Programm erläutert: Was geschieht in der Sprache der Musik, der Dichtung, der anderen Künste? Was im Aussprechen, Benennen und Erfinden von Welt? Jede dieser Fragen dringt tief in die grundlegenden Bedingungen der menschlichen Existenz, verlangt Antworten und Verantwortung. Durch das gemeinsame Kunsterleben ergibt sich stets der Wunsch nach Dialog und Austausch, nach Interpretation, Konfiguration und Bedeutung. EINE SPANNENDE ANNÄHERUNG IN SECHS SCHRITTEN. 

Seit ihrer Gründung sind die Salzburger Festspiele zu dem Paradigma und Maßstab der europäischen Festivalkulturen geworden. Sie bestehen aus einer alljährlichen Projektgruppe von Menschen, die durch unterschiedliche Kunstformen eine Darstellung der Wirklichkeit versuchen, Visionen umsetzen wollen, um Tradition und Zukunft in einen konzeptuellen Ausgleich zu bringen. Dabei geht es um die prestigeträchtige Ware »Kunst«. Reibungsflächen entstehen zwischen unterschiedlichen Kulturkonzeptionen, Organisation, Management, Personenführung sowie Fragen, die zwischen Recht, Wirtschaft und ästhetischen Ansprüchen angesiedelt sind. Alljährlich bestätigt sich, dass die Salzburger Festspiele eine gigantische Investition in die Zukunft sind und eine kostbare Marke Europas. Sich der Weltkommunikation öffnen und dabei die Unverwechselbarkeit bewahren! Bereits aus ihrer Herkunft stellt sich diese Frage auch für die Zukunft der Salzburger Festspiele. Ein herausragender, hoch kompetenter Kreis von Expertinnen und Experten zeichnet ein spannendes und breites Panorama. 

Mit Beiträgen von Sven-Eric Bechtolf, Reinhard J. Brembeck, Bazon Brock, Axel Brüggemann, Manuel Brug, Eleonore Büning, Maurici Farré, Alexandra Föderl-Schmid, Volker Gerhardt, Roland Geyer, Stefan Grissemann, Ortrud Gutjahr, Clemens Hellsberg, Markus Hinterhäuser, Johannes Honsig-Erlenburg, Hedwig Kainberger, Johannes Kalitzke, Matthias Lilienthal, Christa Ludwig, Hans Mahr, Carl Philip von Maldeghem, Jan Mojto, Gerard Mortier, Helga Rabl-Stadler, Gerhard Rohde, Peter Ruzicka, Gerbert Schwaighofer, Heinz Sichrovsky, Georg Springer und Nike Wagner.